GALERIENHAUS ADS1A, KÖLN-RIEHL, 2002
BERND KNIESS ARCHITEKTEN STADTPLANER, KÖLN
Inmitten einer Agglomeration aus Wohntürmen, mehrspurigen Straßen und Verkehrsknotenpunkten befand sich das hermetisch geschlossene Gehäuse eines ausgedienten Umspannwerks aus den 70er Jahren. In ebenso eigensinniger wie überzeugender Weise wurde die spröde Substanz des Technikbaus zu einem charakteristischen Raum für eine Galerie mit Atelier. Verfolgt wurde dabei ein weniger gestalt- denn strategieorientierter Ansatz, der sich an den immanenten Regeln des Vorgefundenen orientiert. So griffen die Architekten nach der Entleerung des zuvor nur von Maschinen besetzten Betonbaus korrigierend in den Bestand ein, um Raum für vier Galerien, einen Veranstaltungsraum und ein Dachatelier zu schaffen. Fassadenelemente aus transparenten Lichtkuppeln setzen den vorhandenen Betonfertigteilen eine eigenständige Textur entgegen.

Bauherr:  Luis Campaña, Vera Gliem, Hammelehle und Ahrens, Sabine Schmidt
Nutzfläche:  1068 m²
Baukosten:  465.000 €